Corona-Krise
Eng zusammenrücken in Gedanken

Eng zusammenrücken in Gedanken

Hella Kirchberg leitet in Stahlhausen die Evangelische Frauenhilfe. Normalerweise trifft die Gruppe älterer Frauen 14-tägig im Q1 zu einer Andacht, Kaffee, Kuchen und Gesprächen zusammen. Und in der Corona-Krise?

Von Hella Kirchberg

Um den Damen der Frauenhilfe, deren Alter zwischen 70 und 91 Jahren liegt, ein wenig Normalität in ihren Alltag zu bringen, verteile ich als Leiterin der Gruppe jede Woche eine „Frauenhilfe für zu Hause“. Frau Pfarrerin Ranft vom Frauenreferat des Kirchenkreises lässt den Frauenhilfsleitungen jede Woche einen Rundbrief zukommen, der diese „Frauenhilfe für zu Hause“ enthält. Dafür sind wir ihr sehr dankbar. Ich drucke diese Anlage dann aus (in meiner Gruppe sind 20 Damen), schreibe noch ein paar persönliche Worte dazu und verteile das dann in die Briefkästen der Damen oder verschicke sie mit der Post. Die Reaktionen der Damen zeigen mir, dass ich das Richtige tue. Sie reagieren alle mit Freude. Außerdem versuche ich, alle Damen im Laufe einer Woche anzurufen. Meist gelingt es mir. Ich denke, dass wir in diesen Zeiten eng zusammenrücken müssen. Nicht körperlich, aber in Gedanken. Über die Freude meiner Damen kann auch ich mich freuen und so habe ich die Möglichkeit, meine Gruppe auch in diesen schwierigen Zeiten zusammenzuhalten.

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