„Es war ein deutliches, schönes Stück“ – „Grubengold“ im PRT

Grubengold 2 (c)Sandra SchuckDie „Neu in Deutschland“-Redaktion war am Wochenende im Prinz Regent Theater, um das Stück „Grubengold“ zu sehen, ein Theaterstück mit Geflüchteten von Holger Wagner. Hier die sehr unterschiedlichen Eindrücke unserer syrischen RedakteurInnen! „„Es war ein deutliches, schönes Stück“ – „Grubengold“ im PRT“ weiterlesen

VHS-Stadtrundgang durch den Griesenbruch und Stahlhausen

„Vom alten Blaubuchsenviertel zum modernen Ökodreieck“ – unter diesem Titel bietet die Volkshochschule am Sonntag, 3. April 2016, um 14 Uhr einen Stadtrundgang durch unser wunderbar vielfältiges Quartier an, also durch das „erste Arbeiterwohnviertel Bochums, das sich seit den 1860er-Jahren nahe des Bochumer Vereins entwickelte.“ „VHS-Stadtrundgang durch den Griesenbruch und Stahlhausen“ weiterlesen

Der Krieg nahm uns Träume, Hoffnungen – und schließlich unseren Vater

In Gedenken an Ghasan Al Rifai (19. Mai 1952 – 15. März 2016)

Khaleds Vater 2 1998 floh er aus Syrien nach Libyen, arbeitete dort als Gastarbeiter und gründete einen wunderschönen Bauernhof. Sein Traum war es, irgendwann wieder nach Syrien zurückzukehren, seine Familie wiederzusehen. Aber das war nur ein Traum – unseres Vaters. „Der Krieg nahm uns Träume, Hoffnungen – und schließlich unseren Vater“ weiterlesen

„Es gibt einen Lichtblick in jeder schwarzen Wolke“

Azeddin Darmach_klDer syrische Englischlehrer Azeddin Darmach (67) erzählt von dem einfachen Wunsch, auch im Alter in Ruhe leben zu können („leider ist dann dieser blutige Krieg in unserem Heimatland ausgebrochen“).
Sein Text war die Initialzündung zu unserem Zeitungsprojekt „Neu in Deutschland“, in dem geflüchtete Menschen in Bochum über eigene und andere Erfahrungen schreiben. Darmach schreibt in dieser Zeitung über seine Kindheit in Syrien und das Planetarium in Bochum – und hier über Zukunftsträume der Vergangenheit.

„Als Kind wollte ich Maler werden. Aber das durfte ich nicht, denn es war ein brotloser Beruf. „„Es gibt einen Lichtblick in jeder schwarzen Wolke““ weiterlesen

„Was die geleistet haben!“ – Heinz Rittermeier, Gedächtnis des Bochumer Vereins

RittermeierDamals, erzählt Heinz Rittermeier (65), habe eine glitzernde Schicht auf den Straßen gelegen. „Als Kinder haben wir gelernt, unsere Schuhe sehr gründlich abzutreten, bevor wir eine Wohnung betraten.“ Es war der Staub von Kohle und Eisenerz. Aufgewachsen ist Rittermeier an der Bessemer Straße. „Die Industrie ist heute kaputt“, sagt er. „Aber der Glanz der Menschen ist noch nicht vergangen.“ „„Was die geleistet haben!“ – Heinz Rittermeier, Gedächtnis des Bochumer Vereins“ weiterlesen