Neue Mieter im Westend

Das seit Monaten leer stehende ehemalige St. Antoniusstift an der Bessemerstraße wird voraussichtlich 2018 mit neuem Leben gefüllt.
Ursprünglich hatte die Stadt Bochum das Gebäude des ehemaligen St. Antoniusstiftes an der Bessemerstraße 45 angemietet, um geflüchteten Menschen darin eine erste Unterkunft zu geben. Nach Abschluss der aufwändigen Renovierungsarbeiten blieb das Gebäude jedoch leer – der Bedarf war in der Zwischenzeit gedeckt worden. „Wir gehen davon aus, dass die Stadt Bochum Monat für Monat Miete für das Gebäude bezahlt“, beklagte die Bochumer Fraktion Die Linke bereits im Frühjahr 2017.
Im September erklärte Sozialdezernentin Britta Anger: Für die Nutzung des kürzlich renovierten Gebäudes des ehemaligen St.Antoniusstiftes sind verschiedene Möglichkeiten der Verwaltungsnutzung und der Nutzung durch freie Träger geprüft worden.
Es ist jetzt geplant, dass vor allem das Kommunale Integrationszentrum Bochum und der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des Gesundheitsamtes den Gebäudeteil an der Bessemerstraße nutzen. Der Gebäudeteil an
der Henriettenstraße soll im Wesentlichen durch den Tagesaufenthalt für wohnungslose Menschen, die Beratungsstelle für alleinstehende wohnungslose Männer und durch Bodo e.V. genutzt werden. Die Zentralen Dienste prüfen zurzeit den jeweiligen Raumbedarf und den damit verbundenen Veränderungsbedarf; die beschriebenen Nutzungen sind ab 2018 vorgesehen.

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