Neue Kunst-Werkstatt für alle

Das Team vom „atelier automatique“ an der Rottstraße eröffnet am 11. November um 16 Uhr ein zweites Ladenlokal: Die „fabrique automatique“ soll zur Co-Working-Werkstatt werden.

Mit einem offenen Konzept startete Anfang 2017 das „atelier automatique“ an der Rottstraße 14, Ecke Schmidtstraße: offen für künstlerische Experimente, Veranstaltungen, Kooperationen und Dialog. Seit November gibt es genau nebenan die „fabrique automatique“. In diesem neuen Raum dürfe es auch mal dreckig werden, erklärt Josefine Habermehl, Vorstandsmitglied der Gemeinschaft zur Förderung und Vernetzung der freien Künste Bochums e.V. Der Verein betreibt die beiden etwa 65 Quadratmeter großen Räume.

Josefine Habermehl (links) und Ulrike Weidlich
In diesem ehemaligen Imbiss entsteht die neue „fabrique automatique“.

Mitten rein in die „fabrique“ soll eine Werkbank. Und sonst? „Auf jeden Fall wollen wir viel Freiraum lassen“, so Habermehl. „Mal sehen, was die Leute so brauchen.“ Denn die Idee ist, dass möglichst unterschiedliche Menschen den Raum nutzen, um handwerklich kreativ zu werden. Eine Kooperation mit den Rottstr5-Kunsthallen gegenüber ist angedacht. „Aber wir freuen uns auch, wenn aus der Nachbarschaft Leute zu uns kommen“, sagt Ulrike Weidlich, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Durch die gläsernen Schiebetüren gelangen manchmal Passanten ganz unvermittelt ins „atelier automatique“
und fragen sich, wo sie eigentlich gelandet sind. „Das finden wir gut“, betont Weidlich. „Wir suchen ja den Kontakt zu anderen Menschen.“

atelierautomatique.de

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