Jüdisches Leben im Westend

Am Donnerstag, 15. Dezember, um 11 Uhr wird am Springerplatz eine Stele zur Erinnerung an das jüdische Leben am damaligen Moltkemarkt errichtet.

Der ehemalige Moltkemarkt, heute Springerplatz, und die umliegenden Straßen waren das klassische Bochumer Arbeiterviertel, in dem Juden als Arbeiter, als Handwerker und kleine Gewerbetreibende lebten. Auf der Stele „Juden am Moltkemarkt (heute Springerplatz)“ bekommen die Namen auf den zahlreichen in den letzten Jahren dort verlegten Stolpersteinen ein Gesicht: Die Menschen werden mit ihrem Leben und ihrem Schicksal sichtbar. In religiöser Hinsicht fühlte sich die Mehrzahl der Juden vom Moltkemarkt (als sog. „Ostjuden“) der orthodoxen Richtung des jüdischen Glaubens verpflichtet. An die unterschiedlichen jüdischen Identität. (Quelle: Stadtakademie)

Der Stelenweg ist ein bereits vor Jahren von der Evangelischen Stadtakademie Bochum entwickeltes Projekt zur Erinnerung im öffentlichen Raum an das untrennbar mit der Stadtgeschichte verbundene reiche jüdische Leben in Bochum und Wattenscheid.

stele_5_juden_am_moltkemarkt_stadtakademieDer „Stelenweg – Jüdisches Leben in Bochum und Wattenscheid“ (Standorte) erinnert an den Orten in der Stadt, die in besonderer Weise mit jüdischem Leben verbunden waren, an die ganze Geschichte des Zusammenlebens von Juden und Nichtjuden in unserer Stadt, die barbarische, aber ganz bewusst auch an die bereichernde Seite eines einvernehmlichen Miteinanders.

Ansicht der Stele im PDF (>>LINK)

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