Internationale Kulturwochen im Westend

„Das Westend hat längst eine Vorbildfunktion für andere Stadtumbauprojekte“, erklärte Projektleiterin Brigitte Küch bei der Eröffnung der 10. Internationalen Kulturwochen im Kulturhaus Thealozzi Ende März.

Mit großem Respekt würdigte auch Bürgermeisterin Gabriela Schäfer die positive Entwicklung des Quartiers in den vergangenen Jahren. Insbesondere durch die gute Vernetzung untereinander sei viel erreicht worden.

Das Thema der diesjährigen Internationalen Kulturwochen in Stahlhausen, Goldhamme und dem Griesenbruch lautet Verstetigung und Nachhaltigkeit. Insgesamt 23 Institutionen, Organisationen und einzelne AkteurInnen des Quartiers führen hierzu in den nächsten Monaten künstlerische, kulturelle und soziale Projekte durch.

Brigitte Küch, die den Stadtumbau-Prozess im Bochumer Westend in den vergangenen Jahren im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt geleitet hat, verabschiedete sich bei dieser Gelegenheit. Im Herbst tritt sie ihren Ruhestand an.

Der Stadtumbauprozess im Westend ist mittlerweile abgeschlossen – und soll in eine Verstetigung übergehen. „Wir können guten Gewissens die Projekte in die Hände des Stadtteils geben“, so Küch. Als positives Beispiel hob sie die Stadtteilzeitung „DreiViertel“ hervor. Trotzdem heiße es nicht: „Wir sind weg und es ist kein Geld mehr da.“ Die Politik habe erkannt, dass die Stadt weiterhin als Ansprechpartner fungieren müsse, zum Beispiel bei der Suche nach Sponsoren.

Westendfest am 23. September 2017

Die Ergebnisse ihrer Projektarbeit werden die Akteure und Teilnehmer beim zehnten Westendfest auf dem Springerplatz am 23. September an Ständen und auf der Bühne präsentieren. Die internationalen Kulturwochen und das Westendfest sind Teil des Programms „Stadtumbau Bochum-Westend“ und werden gefördert durch das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“.

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