Erinnerung an die NS-Zeit

Im Auftrag der Stadt Bochum hat der im Westend aufgewachsene Künstler Marcus Kiel ein Erinnerungszeichen an der Oberen Stahlindustrie entwickelt. Die Installation wird am Mittwoch, 8. Mai 2019, um 16.30 Uhr von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch der Öffentlichkeit übergeben. In den Jahren 1944-1945 hat der „Bochumer Verein“ auf dem Gelände der Oberen Stahlindustrie das KZ-Außenlager Buchenwald betrieben. Über 1.700 Häftlinge, zumeist Juden, wurden im Lager eingesperrt und Gewalt ausgesetzt; viele von ihnen starben aufgrund von Misshandlungen, an Überarbeitung, Hunger und durch gezielte Hinrichtungen.

Auf dem gleichen Gelände beziehen die Technischen Betriebe der Stadt Bochum derzeit einen neunen Betriebshof.

An der Veranstaltung am 8. Mai nimmt der KZ-Überlebende
Rolf Abrahamsohn teil. Er wird er von seiner Leidenszeit im Bochumer Lager berichten und führt ein Gespräch mit der Leiterin des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte. Bernd Brinkmann (CFO Mendritzki Holding GmbH & Co. KG) wird ein Grußwort sprechen.

Marcus Kiel vor seinem Kunstwerk „Laute Stille“ auf der „Sauren Wiese“ an der Essener Straße in Bochum. Foto: Lutz Leitner, Stadt Bochum

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