„Stadtteile wie Goldhamme oder Querenburg sind hier im Vorteil“

Bildungsdiskurs ZAK_November 2015Wir müssen der „Vielheit in unserer Gesellschaft gerecht werden“, sagt der Berliner Migrationsforscher Dr. Mark Terkessidis bei einem Podiumsgespräch in der Zukunftsakademie NRW zum Thema „Wie wollen wir gut zusammen leben?“

„Wenn ich auf der Straße jemanden sehe und sich unsere Blicke länger als zwei Sekunden begegnen, grüße ich ihn oder sie – egal, ob ich die Person kenne oder nicht“, sagt Roman Gerhold, Leiter des Ifak-Stadtteiltreffs „Alte Post“ in Goldhamme. „„Stadtteile wie Goldhamme oder Querenburg sind hier im Vorteil““ weiterlesen

„Was die geleistet haben!“ – Heinz Rittermeier, Gedächtnis des Bochumer Vereins

RittermeierDamals, erzählt Heinz Rittermeier (65), habe eine glitzernde Schicht auf den Straßen gelegen. „Als Kinder haben wir gelernt, unsere Schuhe sehr gründlich abzutreten, bevor wir eine Wohnung betraten.“ Es war der Staub von Kohle und Eisenerz. Aufgewachsen ist Rittermeier an der Bessemer Straße. „Die Industrie ist heute kaputt“, sagt er. „Aber der Glanz der Menschen ist noch nicht vergangen.“ „„Was die geleistet haben!“ – Heinz Rittermeier, Gedächtnis des Bochumer Vereins“ weiterlesen

„Der betörende Gesang des Zaubervogels“ | Premiere am 22. November im Thealozzi

Thealozzi Gruppenfoto„Alles tut weh, ich bin eine alte Greisin“, sagt Esther (9), die in dem Theaterstück „Der betörende Gesang des Zaubervogels oder Ich guck schon mal wann der Bus fährt!“ am Kulturhaus Thealozzi eine ältere Dame spielt. Marvin Kassner (16) spielt den strengen Dorfvorsteher. „Das ist ganz schön schwierig, eigentlich bin ich gar nicht so streng.“ Im Gegenteil. Als er vor vier Jahren das erste Mal auf der Bühne stand, machte er nur Quatsch und war kaum zu bändigen. „„Der betörende Gesang des Zaubervogels“ | Premiere am 22. November im Thealozzi“ weiterlesen

„Vor mir haben sie megaviel Respekt“

Burhan1_kl„Ich sage den Leuten immer: Ihr müsst Geduld haben. Sonst verliert man die Nerven“, sagt Burhan Akıncı (25), der für Plan B Flüchtlinge in der Turnhalle am Westring betreut. „Ich bin genau den gleichen Weg gegangen.“

Akıncı war sechs, als seine Eltern mit ihm und acht weiteren Geschwistern aus Mardin, im Südosten der Türkei, nach Deutschland flohen. „Damals gab es dort Repressionen, Drohungen, Todesangst, Morde“, sagt Akıncı über seine Heimatstadt, die viele kurdische Bewohner hat. Die aktuellen Nachrichten aus dieser Region klingen ähnlich. „„Vor mir haben sie megaviel Respekt““ weiterlesen

Wer sagt mir, wo ich ehrenamtlich helfen kann?

Thementisch Wegweiser2_klIn der vergangenen Woche veranstaltete die Ifak im Q1 eine Vernetzungsveranstaltung für Ehrenamtliche und Institutionen, die Flüchtlinge im Westend unterstützen wollen. Es wurden Gruppen zu einzelnen Themenbereichen gebildet – die sich über weitere Hilfe freuen! Wer Zeit und Interesse hat, sich zu beteiligen, schreibe bitte an die folgenden Personen eine Mail mit Kontaktdaten und gewünschtem Aufgabenbereich. „Wer sagt mir, wo ich ehrenamtlich helfen kann?“ weiterlesen